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Echinacea plant

Echinacea-Effekt: Warum denken so viele Menschen an Echinacea als Immunsystem?

Die Geschichte einer robusten Pflanze

Wenn es um die natürliche Stärkung des Immunsystems geht, fällt überraschend oft der Name einer Pflanze: Echinacea purpurea, besser bekannt als Purpur-Sonnenhut. Doch woher kommt diese starke Verbindung? Und wie entwickelte sich Echinacea von einer nordamerikanischen Präriepflanze zu einem so bekannten Heilkraut in der Naturheilkunde?

Von der Prärie bis zur Welt

Echinacea ist eine in den nordamerikanischen Prärien heimische Pflanze. Dort spielte sie eine wichtige Rolle in der Kräuterkunde verschiedener indigener Völker, darunter auch der Stämme der Great Plains. Die Pflanze wurde auf vielfältige Weise eingesetzt, oft in Situationen, in denen der Körper zusätzliche Unterstützung benötigte.

  • Wundversorgung: Zur Unterstützung der Haut wurden die Wurzel oder frische Pflanzenteile bei Schnittwunden und Insektenstichen verwendet.
  • Bei Wunden und Stichen: Einige Überlieferungen beschreiben, dass die Wurzel bei Schlangenbissen und Insektenstichen gekaut oder äußerlich angewendet wird, um ihre lindernden Eigenschaften zu nutzen.
  • Bei Fieber und allgemeinem Unwohlsein: Echinacea wird traditionell während Krankheits- oder Fieberphasen sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet.

Diese Verwendungszwecke wurden zunächst mündlich überliefert und später von europäischen Kolonisten in Kräuterbüchern festgehalten, die die Pflanze durch den Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung kennenlernten. So fand Echinacea allmählich ihren Weg von der lokalen Tradition zu allgemeinerer Anerkennung.

Wer hat Echinacea bekannt gemacht?

Dr. H.C.FMeyer

Eine wichtige Persönlichkeit bei der Verbreitung von Echinacea war H.C.FMeyer, ein deutscher Arzt, der im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten arbeitete, beobachtete um 1870 während seiner Reisen durch Nordamerika, wie verschiedene indigene Stämme Echinacea verwendeten. Fasziniert von dieser Pflanze, brachte er eines der ersten Echinacea-Präparate auf den amerikanischen Markt.

Dr. Alfred Vogel

Dr. Alfred Vogel spielte auch eine wichtige Rolle bei der Einführung von Echinacea in Europa. Auf seinen Reisen traf er auf indigene Völker und beobachtete, wie die Pflanze zerstoßen und gekaut wurde. Der so entstandene Breiumschlag wurde zur Wundbehandlung verwendet.
Nachdem es Vogel in der Schweiz gelungen war, Echinacea zu züchten, brachte er 1955 die erste Echinaforce auf den Markt.Tinktur auf dem westlichen Markt. Dadurch wurde Echinacea einem breiten Publikum im Bereich der Naturheilkunde zugänglich.

Was sagt die moderne Forschung über die Wirkung von Echinacea?

In den letzten Jahrzehnten hat sich die moderne Wissenschaft auch mit den Wirkungen von Echinacea befasst, insbesondere im Hinblick auf das Immunsystem und die Atemwege. Studien zeigen, dass Echinacea-Extrakte komplex sind und verschiedene bioaktive Verbindungen enthalten, die an immunbezogenen Prozessen beteiligt sind.

Ein Übersichtsartikel, der in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Planta Medica veröffentlicht wurde, beschreibt, wie bestimmte Echinacea-Extrakte hinsichtlich ihres Einflusses unter anderem auf die Aktivität von Immunzellen wie Makrophagen und auf Prozesse, die eine Rolle im natürlichen Abwehrsystem spielen, untersucht wurden.¹

Es besteht noch kein eindeutiger klinischer Konsens, aber diese Studien decken sich mit traditionellen Beobachtungen. Gleichzeitig betonen sie, dass die Wirkung von Echinacea nicht eindimensional ist und weiterhin von Faktoren wie Zubereitung, Dosierung und Kontext abhängt.

Echinacea heute: Eine lebendige Tradition

Auch heute noch findet Echinacea breite Anwendung in der Naturheilkunde. Menschen greifen häufig zu Tinkturen, flüssigen Extrakten oder anderen pflanzlichen Heilmitteln, wenn sie ihr Immunsystem stärken möchten.Echinacea wird auch zur Erhaltung gesunder Atemwege** und zur Linderung von Halsschmerzen** eingesetzt – beispielsweise bei saisonalen Veränderungen oder in arbeitsreichen Monaten.

Das Besondere an dieser Pflanze ist nicht nur das, was historisch über sie geschrieben wurde, sondern auch, dass ihre Verwendung über Generationen weitergegeben wurde. Von den Prärien Nordamerikas bis zur europäischen Kräutermedizin hat sich Echinacea einen festen Platz in der Naturheilkunde erobert.

Neben Echinacea gibt es weitere Kräuter, die Ihr natürliches Immunsystem unterstützen können. Lesen Sie mehr dazu in unserem Blog: Einstieg in die Welt der Kräuter für das ImmunsystemDie

Gesundheitsbezogene Angaben vorbehaltlich der europäischen Zulassung.**

¹ Quelle: PubMed, Planta Medica, PMID: 22131823

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